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Tschad: Erster Lenkungsausschuss des LAPIA-Projektes
Gestern Morgen, Mittwoch, 12. Februar, fand in N'Djamena die erste Sitzung des Lenkungsausschusses des von der Europäischen Union finanzierten und von Coginta umgesetzten Projekts zur Förderung des sozialen Zusammenhalts und des friedlichen Zusammenlebens im Süden des Tschad (LAPIA) statt. Drei Monate nach Beginn der Aktivitäten wurde die Sitzung gemeinsam vom Ständigen Sekretär für NGOs und humanitäre Angelegenheiten des Ministeriums für Wirtschaft und Planung und dem amtierenden Leiter für Zusammenarbeit der Delegation der Europäischen Union im Tschad geleitet.
Dieses Treffen stellt den ersten wichtigen Schritt auf politischer Ebene zur Überwachung und strategischen Ausrichtung des Projekts dar. Anwesend waren insbesondere die Generalsekretäre der beteiligten Ministerien, Vertreter der lokalen Verwaltungsbehörden der drei betroffenen Provinzen, insbesondere die Präfekten, Leiter zivilgesellschaftlicher Organisationen sowie Koordinatoren der Mitgliedsorganisationen des Konsortiums.
Zur Erinnerung: Das Ziel des LAPIA-Projektes besteht darin, durch den Dialog zwischen den Gemeinschaften sowie die Prävention und Lösung von Konflikten im Süden des Tschad zur Festigung des Friedens und des friedlichen Zusammenlebens beizutragen. Es zielt insbesondere darauf ab, die Kapazitäten der Gemeinschaftsakteure und der lokalen Zivilgesellschaft zu stärken, um Spannungen zwischen den Gemeinschaften abzubauen und zu verhindern und ein friedliches Zusammenleben zwischen den Gemeinschaften in den Provinzen Logone Oriental, Mandoul und Moyen-Chari zu fördern.

