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Elfenbeinküste: Einweihung neuer Infrastruktur für die Gendarmerie
Die Einweihungszeremonie des neuen Hauptquartiers der Gendarmerie-Kompanie Ferkessédougou und der Territorialbrigade Ouangolodougou fand am Montag, dem 2. Juni 2025, im Beisein des Botschafters der Europäischen Union, des Botschafters Belgiens, des Botschafters Spaniens, des Vertreters des Staatsministers für Verteidigung, der Verwaltungsbehörden von Tchologo und des Geschäftsführers von Coginta statt.
Diese Baumaßnahmen werden im Rahmen des von der Europäischen Union finanzierten und von Coginta umgesetzten Projekts zur Unterstützung der Terrorismusbekämpfung im Norden der Elfenbeinküste (SECUNORD 2) durchgeführt und sind Teil eines umfassenden Ansatzes für Sicherheit und Stabilität in den Grenzgebieten zu Mali und Burkina Faso. Die Stärkung des territorialen Netzwerks der internen Sicherheitskräfte gewinnt für die Küstenstaaten zunehmend an Bedeutung. Dieses territoriale Netzwerk, das auf einem operativen Konzept für die Tiefe der Gebiete basiert, soll in Verbindung mit einer Stärkung der lokalen Sicherheitsgovernance eine konkrete Antwort auf die Wünsche der Bevölkerung geben.
Wie die EU-Botschafterin in ihrer Antrittsrede erklärte, „ist diese Einbindung die Grundlage jedes Sicherheitssystems. Die Gendarmerie – und insbesondere ihre territoriale Komponente – ist die interne Sicherheitstruppe, die in direktem Kontakt mit der Bevölkerung der ländlichen Gebiete steht, die von bewaffneten Gruppen in der Sahelzone bedroht werden. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, täglich die lokale Sicherheit zu gewährleisten und somit die erste Verteidigungslinie gegen das Eindringen terroristischer Gruppen zu bilden.“
Durch seinen Vertreter begrüßte der Verteidigungsminister die Tatsache, dass „die Gendarmerieeinheiten von Tchologo heute besser ausgerüstet sind, um den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht zu werden, und dass die gemeinsame Schaffung von Sicherheit dank eines erneuerten Vertrauensverhältnisses zwischen der Gendarmerie und der lokalen Bevölkerung Realität geworden ist. Dies ist ein wichtiger Wendepunkt in der Dynamik der Prävention von Sicherheitsbedrohungen, insbesondere in einem sensiblen regionalen Kontext.“
Im Rahmen dieser Zeremonie wurde auch das Familienschutzzentrum auf dem Gelände der Firma Ferkessédougou eröffnet. Die Aufgabe dieser Spezialeinheit besteht darin, den Territorialbrigaden Fachwissen im Umgang mit häuslicher Gewalt und dem Schutz gefährdeter Personen, insbesondere Frauen und Jugendlicher, zur Verfügung zu stellen.
Die Feierlichkeiten endeten mit einem Besuch der Baustelle des neuen Hauptquartiers der Zivil-Militärischen Zelle (CCM) in Ouangolodougou. Unter der Aufsicht der Präfekten spielen die CCMs eine zentrale Rolle bei der Stärkung des Vertrauensverhältnisses zwischen den Sicherheitskräften und der Bevölkerung. Sie tragen aktiv zur Konfliktprävention und zur Förderung von Frieden und sozialem Zusammenhalt bei und stehen dabei in ständigem Kontakt mit traditionellen und religiösen Autoritäten, Wirtschaftsakteuren und Basisorganisationen.



