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01-05-2026

Elfenbeinküste: ONPC-Feuerwehrleute für Einsätze in Hochrisikogebieten ausgebildet

Vom 1. bis 29. April 2026 fand in Tengrela eine Schulung zu Höhen- und Ausgrabungstechniken für zwölf Feuerwehrleute des Nationalen Amtes für Katastrophenschutz (ONPC) statt. Diese Maßnahme war Teil des von der Europäischen Union finanzierten und von Coginta durchgeführten Projekts SECORCI 2 zur Sicherung und Weiterentwicklung des handwerklichen Goldabbaus als Faktor für Entwicklung und sozialen Zusammenhalt im Norden der Elfenbeinküste.

Das Departamento Tengrela ist durch zahlreiche Gruben und Ausgrabungen im Zusammenhang mit illegalem Goldabbau gekennzeichnet, der die Landschaft stark schädigt. Daher werden Feuerwehrleute häufig zu heiklen Einsätzen gerufen, um Opfer aus engen Tunneln oder in unwegsamem Gelände zu befreien.

Die Ausbildung legte daher besonderen Wert auf die Entwicklung spezifischer technischer Fertigkeiten, darunter Seilzugangstechniken, die Sicherung des Zugangs zu Gefahrenbereichen und Methoden zur Bergung von Verletzten aus beengten Räumen. Module zu Sicherheitsprinzipien, Risikomanagement und dem sachgemäßen Umgang mit Spezialausrüstung ergänzten das Ausbildungsprogramm. Darüber hinaus ermöglichten praktische Übungen und realistische Simulationen, die auf realen Unfällen – wie beispielsweise Stürzen in Goldminen – basierten, den Teilnehmern, ihr Wissen unter nahezu realen Bedingungen zu festigen.

Diese Initiative zielte speziell darauf ab, die Einsatzfähigkeit von Rettungsteams in diesen Hochrisikogebieten zu stärken und sie in die Lage zu versetzen, bei Unfällen in schwer zugänglichen Gebieten effektiv und sicher zu handeln. Letztendlich wird diese Ausbildung auch dazu beitragen, die Sicherheit der Gemeinden in der Nähe von handwerklichen Goldminen zu verbessern.