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Elfenbeinküste: Feierlichkeiten zum Tag der afrikanischen Grenzen
Am 24. und 25. Juni 2026 fanden in Papara im Norden der Elfenbeinküste, nahe der malischen Grenze, die Feierlichkeiten zum Afrikanischen Grenztag statt. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Präfektur Tengrela und der Nationalen Grenzkommission der Elfenbeinküste (CNFCI) mit Unterstützung des von Coginta durchgeführten und von der Europäischen Union finanzierten Projekts SECORCI 2 organisiert.
Der von der Afrikanischen Union ins Leben gerufene Afrikanische Grenztag soll die regionale Integration und die Entwicklung der oft isolierten Grenzgebiete fördern und Grenzzonen in Orte des Friedens, der Sicherheit und der sozioökonomischen Entwicklung verwandeln. Das diesjährige Thema lautete: „Nachhaltige Landwirtschaft und friedliches Konfliktmanagement für die sozioökonomische Entwicklung der westafrikanischen Grenzgebiete“.
Mehr als 200 Personen, darunter rund 100 malische Staatsangehörige, nahmen an den verschiedenen Aktivitäten teil. Anwesend waren Vertreter der Verwaltungsbehörden, gewählte Kommunalpolitiker, traditionelle und religiöse Führer, Repräsentanten der Zivilgesellschaft und lokale Friedenskomitees. Zu den Höhepunkten der Feierlichkeiten zählten die Mobilisierung grenzüberschreitender lokaler Friedenskomitees, ein Workshop zur Stärkung der Kapazitäten sowie Diskussionen über die nachhaltige Bewirtschaftung von Ressourcen und die spezifischen Sicherheitsherausforderungen in Grenzgebieten.
Im Anschluss an dieses Treffen äußerte der Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung des CNFCI die Hoffnung, dass neue Empfehlungen für eine verstärkte grenzüberschreitende Zusammenarbeit, einen verbesserten sozialen Zusammenhalt und eine gemeinsame Bewältigung von Entwicklungs- und Sicherheitsherausforderungen erarbeitet würden. Im Departamento Tengrela, wo erhebliche Herausforderungen im Zusammenhang mit grenzüberschreitender Mobilität, dem Management natürlicher Ressourcen und der Konfliktprävention bestehen, bot diese Veranstaltung eine wertvolle Gelegenheit, den Dialog zwischen ivorischen und malischen Gemeinschaften zu intensivieren.


